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Kein Coxibe für herzkranke Rheumatiker PDF Drucken E-Mail
Nach einer Empfehlung der europäischen Zulassungsbehörde EMEA sollen so genannte Coxibe bei Rheumakranken mit Herz-Kreislauf-Problemen möglichst nicht zum Einsatz kommen, teilt die "Neue Apotheken Illustrierte" vom 1. November mit.
Der Grund: Laut Studien erhöhen die magenfreundlichen Schmerzmittel bei bereits herzkranken Menschen das Herzinfarktrisiko. Diesen Patienten bleibt vorerst nur die Möglichkeit, auf die alt gedienten und gut wirksamen nichtsteroidalen Antirheumatika wie Diclofenac zurückzugreifen, die allerdings für ihre möglichen Nebenwirkungen auf den Magen bekannt sind.
Zusätzlich können pflanzliche Arzneimittel, zum Beispiel mit Extrakten aus Weidenrinde oder Teufelskralle, bei regelmäßiger Anwendung die Therapie sowohl bei entzündlichem Rheuma als auch bei Arthrose ergänzen. Durch ihre Wirkung kann in manchen Fällen sogar die Dosis der Schmerzmittel verringert werden. Sie eignen sich aber nicht dazu, akute Beschwerden zu lindern.
Allgemein gilt bei Rheuma:
Schmerzmittel nie eigenmächtig einnehmen, absetzen oder die Dosis verändern, vom Arzt anberaumte Kontrolltermine wahrnehmen, bei Nebenwirkungen, die sich auf eingenommene Medikamente zurückführen lassen, unbedingt den Arzt informieren.
 
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