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Zecken und FSME PDF Drucken E-Mail

Zeckenstich – Gewissensbiss

Die Zecken lauern überall:

Wir alle lieben die Natur und suchen in ihr Erholung und Spaß. Mit einem Picknick im Grünen, als Jäger auf der Jagd, als Camper oder einfach als Spaziergänger oder Biker. Und unsere Kinder – für die ist die Natur das Größte.

Doch die Natur ist auch Gefahrenzone. Wo wir Erholung suchen, lauert auch die Zecke. Am Waldrand, in Wiesen und an Wegrändern. Mit Zecken ist nicht zu spaßen.

Der Stich einer Zecke kann Krankheitserreger übertragen, wie das Bakterium Borrelia burgdorferi (Erreger der Lyme-Borreliose) und das FSME-Virus, den Erreger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME).

Die Krankheit Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Gegen die Viruserkrankung FSME helfen Antibiotika nicht. Eine Impfung kann schützen.

Die Natur ist nicht nur unser Freund.

Sie ist auch unser Feind.

FSME. Die Zeckenkrankheit. Schon ein Zeckenstich kann den FSME-Erreger übertragen. FSME ist eine Viruserkrankung, die schwere Komplikationen, wie Gehirnentzündungen verursacht. Trotz ihres Namens kann sie das ganze Jahr über gefährlich werden.

Verbreitet ist das FSME-Virus in Risikogebieten (sog. Endemiegebieten) Europas. In Deutschland kommt es hauptsächlich in Bayern, Baden-Württemberg und vereinzelt in Hessen und Rheinland-Pfalz vor. Das FSME-Risiko ist für Bewohner wie für Urlauber in diesen Gebieten gleichermaßen hoch. Vorsicht auch bei kurzen Pausen auf Autobahnraststätten in Endemiegebieten.

In 1-2 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. 10 Prozent der Erkrankten tragen bleibende Schäden wie Lähmungen davon. Damit ist FSME mindestens so gefährlich wie Polio.

Bis heute lässt sich FSME ursächlich nicht behandeln. Deshalb ist eine vorsorgliche FSME-Impfung so wichtig.



Dem Risiko in die Karte sehen.

Nicht ohne Impfschutz nach Süddeutschland.

Zecken halten sich vor allem in Sträuchern, dicht stehenden Gräsern sowie im Unterholz bis maximal 1,5 m über dem Erdboden auf. Deshalb ist die Gefahr gestochen zu werden in Laub- und Mischwäldern, an Wegrändern sowie in Gärten und Parkanlagen besonders groß.

Die hohe Ansteckungsgefahr im Frühsommer hängt mit der hohen Aktivität der Zecken von April bis Juli zusammen. Und damit, dass sich Menschen vermehrt in leichter Kleidung im Freien aufhalten. Man kann jedoch auch schon im März und auch noch spät im Oktober an der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis erkranken.

Besonders gefährdet ist, wer in einem Risikogebiet lebt und wer sich oft im Freien aufhält. Also Wanderer, Radfahrer, Camper oder Kinder. Eins ist sicher: In Deutschland ist die Anzahl der FSME-Risikogebiete in den letzten Jahren gestiegen.

Wo besteht in Deutschland und Europa
ein Risiko, sich bei einem Zeckenstich
mit FSME zu infizieren?


Das oberste Reiseziel: gesund bleiben.

Rechtzeitig impfen statt vorzeitig umkehren.


Im osteuropäischen Raum ist die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) seit den 40er-Jahren bekannt. Sie hat dort in früheren Jahren während der Sommermonate zu einer großen Zahl von Gehirn- und Hirnhautentzündungen geführt.

Hier tritt FSME gehäuft auf: Österreich, Ungarn vor allem im Bereich des Plattensees, Polen, die Tschechische und die Slowakische Republik, Russland, Litauen, Lettland, Estland, Skandinavien – insbesondere in Teilen der Ostseeküste von Südschweden und Finnland einschließlich vorgelagerter Inseln, Albanien und das ehemalige Jugoslawien. Es gilt die Faustregel:

Je weiter man nach Osten kommt, desto höher ist das FSME-Risiko.

Beim Aufenthalt in diesen Gebieten, auch bei der Durchfahrt mit Pausen im Freien, besteht immer eine erhöhte Gefahr.

Natur macht Spaß.

Anstecken geht unter die Haut.


Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wir möchten uns bei der Firma Chiron-Behring (www.impfen.de + www.impfe-sorgenfrei.de / FSME ) und besonders bei Frau Dr. Edelgard Olszewski für die freundliche Unterstützung bedanken.

 
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