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Bereits in jungen Jahren die Knochen stärken PDF Drucken E-Mail
Wenn die Knochen im vorgerückten Lebensalter an Substanz verlieren, entwickelt sich oft der sprichwörtliche "Witwenbuckel", und es häufen sich Knochenbrüche. Mittlerweile gibt es zwar Medikamente, die dem Knochen wieder mehr Festigkeit verleihen, aber schon in jungen Jahren kann man viel dafür tun, dass das Skelett möglichst lange stabil bleibt.
Der Knochenschwund beginnt ohne Beschwerden und geht mit einem fortschreitenden Verlust von Knochenmasse einher. "Unter normalen Umständen befindet sich das Knochengewebe in einem Auf- und Abbauprozess. Bei der Osteoporose ist dieses Gleichgewicht verschoben. Der Abbau überwiegt", erklärt Professor Dr. Reiner Bartl, Leiter des Bayerischen Osteoporosezentrums der Universitätsklinik München. Dieser Prozess kann schon ab dem 30. Lebensjahr beginnen.

Gegen Knochenschwund hilft laut Bartels Bewegung und eine knochengesunde Ernährung. Bei regelmäßiger körperlicher Aktivität nimmt nicht nur die Muskelmasse zu, auch die Knochensubstanz verdichtet sich. "Viele Betroffene meinen, dass sie sich gesund ernähren. Studien belegen, dass sie tatsächlich oftmals nur 800 bis 900 Milligramm Calcium täglich zu sich nehmen. Das ist deutlich zu wenig", stellt Bartl fest. Um einen Calciummangel und die damit verbundene erhöhte Osteoporosegefahr zu vermeiden, steht eine calciumreiche Ernährung an erster Stelle. Etwa mit Milchprodukten, Seefisch und calciumhaltigen Mineralwässern. Darüber hinaus kann man bei Bedarf auf entsprechende Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke zurückgreifen.

 
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