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Erhöhtes Thromboserisiko für Diabetiker PDF Drucken E-Mail
Dass sie besonders auf ihre Füße, Nieren und Augen achten müssen, wissen die meisten Diabetiker. Doch auch Herz und Kreislauf zieht die Krankheit in Mitleidenschaft. Blutgerinnsel können die Gefäße verstopfen und Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Lungenembolie auslösen. Bei einer Thrombose verschließt ein Gerinnsel ein Blutgefäß. Mediziner unterscheiden zwei Formen: Zum einen jene in den Arterien, also der Gefäße, die vom Herzen wegführen. Trifft ein Gerinnsel zum Beispiel die Herzkranzgefäße oder Hirnarterien, kann es einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Zum anderen gibt es Thrombosen in den Venen, also den Gefäßen, die zum Herzen hinlaufen. Im Fall einer Lungenembolie gelangt ein Gerinnsel über den Blutstrom der Vene durch das Herz in die Lunge. Verstopft es dort ein Blutgefäß, kann dies das Herz plötzlich überlasten und zu einem tödlichen Herzstillstand führen.

Bei Diabetikern nimmt die Gerinnungsneigung des Blutes zu. Vor allem, wenn der Blutzucker stark schwankt, etwa nach den Mahlzeiten oder bei erhöhten Blutfettwerten. Zudem machen Entgleisungen des Blutzuckers die Innenwände der Blutgefäße klebrig. Ein Teufelskreis kommt in Gang. Blut, das leichter gerinnt, kommt mit der klebrigen Gefäßwand in Berührung. Das Risiko, dass sich ein Gefäß verschließt, steigt.
 
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