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Stillen, Fisch und alte Möbel schützen Babys vor Allergien
frau_flasche_klMütter können ihre Kinder vor Allergien schützen, indem sie
mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Wenn das Baby
anschließend Brei bekommt, sollte begleitend weiter gestillt werden. „So gut wie jede
Stillende kommt in die Apotheke, wenn sie Probleme hat. Fast immer kann der Apotheker
helfen, etwa mit dem Verleih einer Milchpumpe oder Hilfsmitteln wie Brusthütchen,
speziellen Kompressen oder einer Brustwarzensalben“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
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Vielseitiger Tee

tee_kl.gifTee wärmt, entspannt oder belebt – für die Wirkung des Durstlöschers sind vor allem die Sorte und die Art der Zubereitung wichtig. Am gebräuchlichsten sind die Blätter des Teestrauchs (Camelia). Von ihm stammen schwarzer, grüner und weißer Tee.
Schwarztee wird je nach Herkunft auch Assam, Darjeeling usw. genannt. Seine Wirkung wird vor allem durch die Teemenge und die Dauer des Ziehenlassens bestimmt. Lässt man ihn nur kurz ziehen, so wird vor allem das belebende Koffein,  früher Thein genannt, gelöst. Die belebende Wirkung von Tee setzt im Vergleich zu Kaffee langsamer ein, hält aber auch länger an. Dies liegt an dem zweiten wichtigen Inhaltstoff des Tees, den Gerbstoffen. Sie binden das Koffein und setzen es nur langsam frei. Lässt man Tee lange ziehen, werden mehr Gerbstoffe aus den Blättern gelöst. Der Tee wirkt dann nicht mehr anregend und schmeckt zusammenziehend. Zusätzlich können die Gerbstoffe auf den Darm eine beruhigende Wirkung haben. Starker schwarzer Tee wird auch als Hausmittel gegen Durchfall eingesetzt.
Pu-Erh-Tee wurde in den letzten Jahren als „Fettkiller“ angepriesen. In wissenschaftlichen Untersuchungen des Zentrallaboriums der Deutschen Apotheker (ZL) stellte sich allerdings heraus, dass es sich um gewöhnlichen schwarzen Tee handelt.
Grüner Tee stammt von dem gleichen Strauch wie schwarzer Tee. Der Unterschied: Er wird nicht fermentiert (angewelkt), das Blattgrün bleibt erhalten. Für weißen Tee werden nur die Blattspitzen verwendet. Anders als der Name vermuten lässt, ist diese Teeart und ihr Aufguss nicht weiß, sondern bräunlich. Ähnlich zum grünen Tee ist er nur schwach fermentiert.
Rotbusch- oder Rooibostee stammt von einem ginsterähnlichen Strauch (Aspalathus) in Südafrika. Der Teeaufguss ist intensiv rot gefärbt, durch die enthaltenen Gerbstoffe erinnert der Geschmack von Rotbuschtee an schwarzen Tee. Er enthält aber kein Koffein. Daher kann man ihn auch abends trinken, ohne Schlaflosigkeit befürchten zu müssen.
Lapachorinde (Tabebuia) aus Südamerika schmeckt als Teeaufguss angenehm mild, da sie kaum Gerbstoffe enthält. In den Ursprungsländern wird er getrunken, um die Ausdauer und die Konzentration zu verbessern. Wissenschaftliche Belege stehen dafür noch aus.
Matetee (Ilex) kommt ebenfalls aus Südamerika. Er enthält etwa so viel Koffein wie Kaffee und wirkt daher anregend. Mate kommt grün oder geröstet in den Handel. Durch seinen großen Koffeingehalt kann er Hungergefühle dämpfen und dadurch Diäten unterstützen.

 

 
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